Reiseabschnitt

Anreise und Kosten

Anfahrt, Bootsverleih, Campingplätze und Verpflegung unterwegs.

Die Anreise

Zur Anreise gibt es nicht viel zu sagen. Man fährt am besten mit dem Auto, damit auch alles Gepäck problemlos transportiert werden kann. Das Fahrzeug kann man meist am Kanuverleih gegen eine geringe Gebühr für die Dauer des Urlaubs abstellen. Bei der Kanu-Mühle war dies ein Streifen Wiese an einem Feld, etwa 200 Meter von der Mühle entfernt.

Ausladen kann man direkt vor Ort am Wasser; dort sind auch die Boote zu bepacken. Man sollte sich für den ersten Tag nicht allzu viel Strecke auf dem Wasser vornehmen, da man unter Umständen das Paddeln erst noch lernen muss. Keine Angst: Es ist nicht schwierig, man braucht nur eine kleine Eingewöhnungszeit. Daher empfiehlt sich die Anreise vor dem Mittag, sodass noch ein kurzes Stück geschafft werden kann.

Die Kosten

Vorneweg: Die Kosten halten sich sehr in Grenzen. Da man stets auf dem Wasser ist, hat man auch gar keine Zeit und Gelegenheit, Geld auszugeben – dafür umso mehr Zeit, die Natur zu genießen. Kanadier, wie wir sie genutzt haben, kosten je nach Anzahl der gebuchten Tage. Man kann bei der Rückkehr bezahlen, sodass es kein Problem ist, wenn man eher zurück möchte oder noch etwas länger bleiben mag. Dies sollte jedoch vorher abgeklärt werden, da in der Hauptsaison die Boote gegebenenfalls schon vermietet sind.

Unterwegs bezahlt man pro Person und Nacht auf einem Wasserwanderer-Campingplatz – meist gehört dieser zu einem normalen Campingplatz und stellt eine Wiese in Wassernähe dar – etwa 6 €. Dazu kommen meist noch die Kosten für die Duschen, etwa 0,50 € für 10 bis 15 Minuten, oder, falls man Glück hat, Waschmaschine, Trockner oder Herdplatten. Die Preise sind unterschiedlich.

Bei fast jedem Campingplatz kann man bis abends – Aushänge beachten – eine Brötchenbestellung aufgeben und diese am nächsten Morgen abholen. Es ist sehr empfehlenswert, ein oder zwei Brötchen für das Mittagessen mit einzukalkulieren, da man zur Mittagszeit auf dem Wasser ist und eine längere Unterbrechung nur unnötig aufhält. Oft ist es auch möglich, in einem kleinen Laden am Campingplatz noch Aufschnitt, Aufstrich oder andere überlebensnotwendige Dinge zu kaufen.

Hat man sich vor der Reise mit Trockenfutter oder anderen haltbaren Lebensmitteln wie Konserven eingedeckt, fallen keine zusätzlichen Kosten für das Abendessen an. Falls nicht, muss man sehen, ob es in der Umgebung eine Gaststätte gibt. Dies ist bei größeren Campingplätzen der Fall, es kann aber auch passieren, dass man mit leeren Händen dasteht. Daher sollte man in jedem Fall zumindest eine Notration einpacken.